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Dynamisch Integratives Schauspieltraining


REFERENZEN:
Seit 2010 Erfahrungen und "Forschungsarbeit" in Unterricht und Coaching führten zum
DYNAMISCH INTEGRATIVEN
SCHAUSPIELTRAINING
Die gleichnamige Publikation ist in den folgenden Bibliotheken geführt:
FILMUNIVERSITÄT: KONRAD WOLF; POTSDAM BABELSBERG
HOCHSCHULE FÜR FILM UND FERNSEHEN MÜNCHEN
ZÜRCHER HOCHSCHULE DER KÜNSTE - SCHWEIZ
THEATERPÄDAGOGIK OSNABRÜCK
HAMBURG STAATSUNIVERSITÄT
SCHWEDISCHES BIBLIOTHEKSNETZWERK

Besonderheiten des Trainings:

Dynamik ist das Spiel mit den inneren und äußeren Impulsen,  das Spiel mit Tempo und Rhythmus und der künstlerischen Inspiration, die eine lebendige und organische Figur, einen Menschen, zur Darstellung bringt. 
Eine Besonderheit meiner Arbeit, ist die große Wertschätzung der Freien Improvisation für die dramatische Arbeit, als methodisch - didaktisches Mittel. Denn Spontanität, Lebendigkeit, sich einhaken, zuhören, Agieren =  Reagieren, sind alles wichtige Qualitäten, die im Freien Improvisationsspiel zwangsläufig trainiert werden. Im Improvisationsspiel ist es schwer möglich nebeneinander, aneinander vorbei zu spielen.

Integratives Training verknüpft verschiedene sich sinnvoll ergänzende Methoden miteinander. Grundsätzlich kann man einteilen in:

a.) die innere Arbeit:
Psychotechnik des Erlebens, der Imagination,
Frühphase Stanislawski, Lee Strasberg

b.) die Arbeit von Außen nach Innen:
über die physische Handlung. Schauspielen als etwas tun, Agieren als Reagieren, Stella Adler, Sanford Meisner.
Die Arbeit über Beziehungen zu den Rollenpartnern, Objekten und dem Raum.
spielerische Arbeit mit der Atmung.
Tempo und Rhythmus im Schauspiel

c.) Synchronisierung von Innen und Außen:
psychophysische Handlung (Stanislawskis Spätphase)/ Michael Tschechow.

d.) Arbeit über Status und Raum (Keith Johnstone)

Die Dominanz nur einer Methode ist nicht mehr zeitgemäß und kann zu Konflikten zwischen verschiedenen Schauspielern in einem Ensemble führen. Die Schauspielerperson sollte so flexibel in ihrer Arbeitsweise sein, wie nur möglich.
Zudem ist die Arbeitsweise und Methodik anzupassen an Werk, Rolle bzw. Aufgabe und Künstlerindividuum bzw. der Gruppe.
Grundsätzlich stützt sich meine Arbeit also auf Konstantin Stanislawski, Lee Strasberg, Stella Adler, Sanford Meisner, Michael Tschechow, Keith Johnstone, Bertolt Brecht und moderne Schauspielpädagogische Übungen, sowie weiter- bzw. selbstentwickelte Übungen.

Rollenarbeit:
Psychorealistisch: 
Diese Arbeit geht davon aus, dass die fiktive Figur ein Mensch ist, mit einer Biographie. Diese setzt schon vor der eigentlichen Geschichte des Drehbuchs oder Theaterdramas an. Mit Methodik und Übungen gilt es den Charakter der Figur zu erarbeiten. 
Dabei arbeite ich nach dem Prinzip Persönlich nicht privat. Es geht um die Umstände der Figur, um die Gedankengänge und Gefühle der Figur. Nicht um Ihre eigenen Emotionen, rekonstruiert aus einem privaten Ereignis, sondern um Ihr Mitgefühl, Ihre Emphatie, und die Bereitschaft sich jetzt auf die Figur und ihre Situation einzulassen, nur indirekt also  geht es auch um Ihre Gefühle. Und es ist Ihr Körper, Ihre Stimme und Ihre Fantasie. So wie Sie die Rolle spielen, wird es kein(e) Andere(r) tun. Die Rolle wird persönlich, aber nicht privat! Das ist mir ganz wichtig!
Nach Dynamisch Integrativem Schauspieltraining wird die Rolle zudem im Training in textfremde Situationen gebracht. Bsp: Hamlet geht Shoppen. Oder, es wird eine fiktive Szene, zeitlich vor der Handlung im Werk improvisiert. Wennn die Rolle frei wird von den "Fesseln" des Dramas, entsteht ein Mensch! Ein organisches Spiel auf der Bühne, im Film entsteht.

Desillusionierte Spielweise:
geht auf B. Brecht zurück. Mittels szenischer Verfremdung wird  bewusst der Dualismus des Spiels offen gelegt.
Einfühlung des Zuschauers wird so verhindert bzw. unterbrochen und Distanz hergestellt.

Komik: beruht auf Inkongruenz, etwas ist anders als erwartet und unpassend zu dem was vorher war. Etwas ist zuviel oder zu wenig etc. (siehe auch meine Publikationen: Rezeptur der Bühnenkomik Und Dynamisch Integratives Schauspieltraining, Kapitel 5.) 
Performativität, Körperkomik, wie auch Situationskomik, spielen eine große Rolle in meiner Arbeit.




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